Mai 20

Sharp hat den Prototyp eines hochauflösenden Fernsehers mit einer Diagonalen von 85 Zoll (216 cm) erreicht eine Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln vorgestellt.

Sharp-Fernseher in Super-Hi-Vision

Sharp-Fernseher in Super-Hi-Vision

Mit 103 Pixeln pro Zoll erreicht der Sharp-Fernseher nicht im Ansatz die Pixeldichte des iPhone-Displays. Aber das ist nur 3,5 Zoll groß. Wenn der Sharp-Prototyp jedoch mit einem herkömmlichen 60-Zoll-Fernseher mit Full-HD (1.920 x 1.080 Pixeln) verglichen wird, ist der Unterschied besser erkennbar. Der handelsübliche Fernseher kommt gerade einmal auf 36 Pixel pro Zoll.

Sharps neuer Fernseher ist für ein extrem hochauflösendes Fernsehen gedacht, das in Japan Super Hi-Vision heißen soll. Noch ist es nur nicht auf Sendung und es wird auch noch einige Jahre dauern, bis Videos mit 33 Megapixeln abgespielt werden können.

Die Bildrate des Super-Hi-Vision-Systems liegt bei 60 Hz. Dazu kommt 22.2-Kanal-Ton, wobei sieben Lautsprecher über dem Zuschauer, zehn auf Kopfhöhe und fünf am Boden montiert sind. Dazu kommen zwei Subwoofer. Gegenüber Full-HD bietet Super Hi-Vision die 16fache Auflösung. In anderen Ländern wird dieses Videoformat Ultra High Definition Television (UHDTV) genannt.

Sharp entwickelte das Display zusammen mit NHK, der öffentlichen Rundfunkanstalt Japans. Erste Testsendungen von Super Hi-Vision sollen erst 2020 stattfinden. Ursprünglich wollte NHK die olympischen Spiele 2016 in Super Hi-Vision aufzeichnen. Doch aus der Bewerbung Tokios wurde nichts und die Spiele werden 2016 in Rio de Janeiro ausgetragen.

Das Display misst 1,9 x 1,05 Meter und erreicht eine Helligkeit von 300 Candela pro Quadratmeter bei einer Farbtiefe von 10 Bit pro Farbkanal. Der Super-Hi-Vision-Fernseher wird von NHK öffentlich in Tokio vom 26. bis 29. Mai 2011 in den Science & Technology Research Laboratories präsentiert.

Schreibe einen Kommentar

preload preload preload